Samstag, 15. August 2020

Ersatztraining für Atemschutzgeräteträger

Bei Brandeinsätzen oder sonstigen besonderen Gefahrenlagen (wie Gefahrgut, Strahlenschutz, Umweltgefahren, Pandemie …) müssen Einsatzkräfte sich besonders schützen.

Dies stellt eine besondere Herausforderung für die Atemschutzgeräteträger dar, in körperlicher, physischer und technischer Hinsicht. Aus diesen Gründen sind für die Atemschutzgeräteträger der Besuch jährlicher Ausbildungsveranstaltungen zwingend vorgeschrieben. Ausbildungsveranstaltungen die auf Kreisebene normal stattfinden wie der Besuch der Atemschutzübungsstrecke in Bürstadt mussten auf Grund der COVID-19 Situation ausgesetzt werden.

Wegen der Wichtigkeit des Themas wurde beschlossen entsprechende Trainings selbst auszuarbeiten und durchzuführen.
So wurden jeweils an zwei Tagen ein Ersatztraining Atemschutzübungsstrecke und  Notfalltraining AGT für die Atemschutzgeräteträger aus Hirschhorn und Langenthal durchgeführt, natürlich unter Einhaltung der geltenden Hygienemaßnahmen.

Vielen Dank an alle Atemschutzgeräteträgern die sich ehrenamtlich weitergebildet haben.

Ein besonderer Dank gilt den Ausbildern Christian Albert, Josef Beisel, Xaver Braun und Robert Schöbel die sich diese Trainings ausgedacht haben und ihre Freizeit dafür zur Verfügung gestellt haben.

Auch in diesen besonderen Zeiten können Sie sich auf Ihre Feuerwehr Hirschhorn verlassen - Aus- und Weiterbildung hat eine sehr hohe Priorität für uns. 

Atemschutz 2020  Atemschutz 2020  Atemschutz 2020  Atemschutz 2020

Hohe Waldbrandgefahr in Teilen Hessens - Umweltministerium ruft Alarmstufe A aus

Wiesbaden, 22.04.2020: 

„In weiten Teilen Hessens hat es seit Wochen nicht geregnet. Durch die anhaltende Trockenheit ist die Waldbrandgefahr in ganz Hessen erhöht. Die für die Jahreszeit hohen Temperaturen und der intensive Wind verschärfen die Situation. Ergiebige Niederschläge sind vorerst nicht in Sicht. Deshalb haben wir heute erstmals in diesem Jahr die erste von zwei Alarmstufen, Alarmstufe A, ausgerufen“, sagte Umweltministerin Priska Hinz heute in Wiesbaden.

Für die nächsten Tage besteht nach aktuellen Prognosedaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in weiten Teilen Hessens mittlere bis hohe Waldbrandgefahr. Mit dem Ausrufen der Alarmstufe A wird sichergestellt, dass die besonders gefährdeten Waldbereiche verstärkt überwacht werden. Die Forstverwaltung stellt zudem die technische Einsatzbereitschaft sicher und intensiviert den Kontakt zu den örtlichen Brandschutzdienststellen. Im Einzelfall ist auch die vorübergehende Sperrung von Waldwegen und Waldflächen nicht ausgeschlossen. Für diese Maßnahmen wird die Bevölkerung bereits jetzt um Verständnis gebeten.

„Unser Wald ist durch den Klimawandel geschwächt: Die Trockenheit der letzten Jahre, Stürme und der Borkenkäfer haben ihm stark zugesetzt. Reisig und Laub sowie abgestorbene Bäume des Vorjahres sind inzwischen stark ausgetrocknet und sind somit leicht entzündbares Material dar. Dies alles begünstigt Waldbrände. Seit Jahresbeginn hat es in Hessen bereits über 20 Waldbrände mit einer Schadfläche von rund 2 Hektar gegeben. Ich bitte deshalb alle Waldbesucherinnen und Waldbesucher um erhöhte Vorsicht und Aufmerksamkeit“, ergänzte Ministerin Hinz.
Im Wald ist das Rauchen grundsätzlich nicht gestattet. Das Grillen an öffentlichen Plätzen ist momentan aufgrund der Corona-Maßnahmen nicht zulässig. Waldbrandgefahr geht ebenfalls von liegen gelassenen Flaschen und Glasscherben, aber insbesondere auch entlang von Straßen durch achtlos aus dem Fenster geworfenen Zigarettenkippen aus. Alle Waldbesucher werden zudem gebeten, die Zufahrtswege in die Wälder nicht mit Fahrzeugen zu blockieren. Pkws dürfen nur auf den ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt
werden. Die Fahrzeuge sollten nicht über trockenem Bodenbewuchs stehen. Wer einen Waldbrand bemerkt, wird gebeten, unverzüglich die Feuerwehr (Notruf 112) zu informieren.

Auf Grundlage der täglich aktualisierten Waldbrandgefahrenprognose des DWD sowie weiterer Faktoren, wie z.B. der Bodenfeuchte, dem bisherigen Witterungsverlauf und Brandgeschehen sowie Einschätzung der Großwetterlage wird vom Hessischen Umweltministerium eine der beiden Hessischen Alarmstufen ausgelöst. Das Ausrufen der Alarmstufe A bedeutet, dass in Hessen oder Teilen Hessens eine fortgesetzt hohe Waldbrandgefahr besteht. Die Alarmstufe A ist eine Vorstufe zur Alarmstufe B. Bei Alarmstufe B herrscht fortgesetzt eine sehr hohe Waldbrandgefahr, die u.a. die Möglichkeit zur flächendeckenden Sperrung von Grillplätzen, Waldwegen und Waldflächen beinhaltet

Presselink: https://umwelt.hessen.de/presse/pressemitteilung/hohe-waldbrandgefahr-teilen-hessens

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